Infos über Vilamendhoo

 

Auf dieser Seite findet ihr hoffentlich jede Menge Infos über die Insel selber: also das Hotel, die Tauchschule, das Essen, die Bars, die Zimmer, .....

Insel Hotel Zimmer
Freizeit Bar Wassersport
  Tauchen / Schnorcheln  

 

Insel:

Lageplan der Insel

Vilamendhoo ist mit ca. 900m x 250m für die Malediven recht groß (oder für europäische Verhältnisse klein!).  Von der Lage her ist die Insel fast perfekt in Ost-West Richtung ausgerichtet.

Es gibt eigentlich quer durch die Insel nette Fußwege um schnell überall hin zu kommen. An den ersten Tagen kann es einem jedoch schon mal passieren, das man sich verläuft! Aber keine Sorge, es ist noch jeder wieder aufgetaucht!

Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Das allerwichtigste:  ->  Keine Schuhe !!!!

Ja es stimmt, man braucht für den Urlaub auf der Insel keine Schuhe. Man kann überall ohne Schuhe hingehen (auch zum Essen). Wenn man es mal gewohnt ist, ist es einfach super und man hat echte Probleme wenn man dann wieder in Deutschland den ganzen Tag Schuhe anziehen muss.

Die Insel ist sehr dicht mit Pflanzen bewachsen, wobei das Grün schon direkt am Strand beginnt. Dabei besteht die Hauptzahl der Pflanzen aus Palmen. Das Ganze gibt der Insel meiner Meinung nach einen sehr natürlichen Eindruck und man vergisst schon mal, dass man auf einer Insel mit 150 Wohnungen ist!

Trotz der vielen Pflanzen ist die Insel nicht irgendwie zugewuchert, denn es sind fast immer irgendwo Leute vom "Staff" unterwegs um den Urwald mal wieder zurückzuschneiden, die Kokospalmen zu schneiden oder aber die fast immer sauberen Sandwege zu kehren! Echt super! Vor allem das Ernten der Kokosnüsse ist wichtig; denn glaubt mir, wenn ihr nachts gerade so schön im Tiefschlaf seit und dann eine Kokosnuss aus 15m Höhe auf das Hausdach fällt, steht ihr senkrecht mit einem Puls von 200 im Bett!!!!

Und nun kurz zur näheren Umgebung:

Umgebung von VilamendhooWie man sieht befindet sich Vilamendhoo direkt am Außenriff des Süd-Ari Atolls. Im Norden befindet sich in Sichtweite die Hotelinsel Lily-Beach. Im Süden kommt man dann zuerst zur Hotelinsel Ranveli und dann zur Einheimischen-Insel Dangheti. In Richtung der Innen Lagune kommen dann die Hotelinseln Twin Island und Machchafusi. Nur damit man mal so ein Zeitgefühl bekommt, mit dem Dhoni braucht man Dhangheti so ca. 15min. nach Machchafushi ca. 45min.

 

 

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Um Vilamendhoo vom Flughafen aus zu erreichen, muss man entweder einen Bootstransfer von 2-3h machen oder aber schneller (und auch teurer) mit dem Wasserflugzeug in ca. 35 min.

Hotel:

Mit der Hotelanlage kann man nach meiner Erfahrung sehr zufrieden sein. Sie ist gut gepflegt, sauber und recht gut in die Tropische Vegetation der Insel integriert. Was ich persönlich sehr schön fand, war die Tatsache das alle Gebäude (Bar, CoffeShop, Rezeption, Restaurant und TV-Raum) keine Fenster hatten sonder nur Bambusrollos gegen den Regen. Ok, manchmal hab ich mir beim Abendessen schon mal eine Klimaanlage gewünscht, aber es war so alles in allem doch besser und angenehmer.

Sehr schön ist es auch nur in der SunSet-Bar an der West-Seite der Insel zu sitzen und einfach die "Seele baumeln" zu lassen. Die Freude auf die typischen Sonnenuntergänge wurde jedoch meistens durch kleine Wolken zunichte gemacht, die immer erst kurz vor dem Sonnenuntergang auftauchten. Aber es gab trotz (oder gerade wegen) der kleinen Wolken wunderschöne Sonnenuntergänge.

Wem doch mal langweilig wird, der kann sich mit Billard (Achtung die Klimaanlage dort steht meistens auf 16°C), Tischfußball, Tischtennis, Volleyball, Tennis oder Dart vergnügen. Oder sich einfach im Fernsehraum eines der vielen Bücher oder der zahlreichen Zeitschriften schnappen und sich faul in eine der vielen bequemen Hängematten am Strand liegen. Und als allerallerletzte Lösung gibt es ja noch den Fernseher! Hier hat man die Auswahl zwischen ca. 10 Programmen wobei meistens irgendwo auf deutsch zumindest die Nachrichten kommen, alles andere ist normalerweise englisch. Besonders empfehlenswert ist es sich einmal MTV auf indisch anzuschauen!!! echt cool! Ach ja, das Programm bestimmt derjenige der die Fernbedienung in hat! Also wenn man unbedingt was sehen will sollte man sich rechtzeitig die Fernbedienung schnappen! Es gibt auch einen Video-Rekorder der ab und zu benutzt wird um Tauchvideos zu zeigen.

Doch das beste was man auf der Insel machen kann ist : Schnorcheln, Tauchen oder "Faul sein" !!!

Allgemein wäre noch zu sagen, das man während des Gesamten Urlaubs kein Bargeld braucht (außer als Trinkgeld!). Egal was man zahlen muss, man unterschreibt nur die Rechnung und es wird dann über die Zimmernummer am Abreisetag bezahlt (gilt auch für den Souvenir-Shop und die Tauchschule).

Deshalb empfiehlt es sich den der Rezeption beim "Zahlmeister" einen der kostenlosen Safes zu nehmen und dort sein Geld, Kreditkarte, Reiseunterlagen einzusperren. Auch wenn mir nicht zu Ohren gekommen ist bezüglich Diebstahl, sollte man niemand dazu verführen! Denn Gelegenheit mach Diebe!

Zum Essen sei noch zu sagen, das es für maledivische Verhältnisse wirklich gut ist und eigentlich jeder was findet was ihm schmeckt! Ich hatte aber meistens das Problem, dass mir alles schmeckte !!! Vor allem die teilweise echt tollen Nachspeisen! Die Küche ist eine tolle Mischung aus Indisch, Thai, Sri-Lanka, Malediven und Europa !

 

Zimmer:

Zur Unterbringung kann man sagen, dass alle Zimmer sauber und ordentlich sind. Da ich selbst ein Standart-Zimmer hatte kann ich euch nur darüber was sage. Es war einfach gehalten, aber wirklich absolut sauber und zweckmäßig. Kurz um ich war damit zufrieden und hab es nicht bereut mich für das billigere Zimmer entschieden zu haben; denn wann ist man schon auf dem Zimmer?!?! Das Zimmer hatte ganz normal ein Doppelbett (die Matratzen waren etwas härter und auch nicht durchgelegen) mit je einem kleinen Nachttisch daneben und 2 Lampen am Bett. Ebenfalls am Bett war der Regler für den Deckenventilator. Die Klimaanlage befindet sich am Fenster vor dem Bad und kann nur von dort bedient werden (was nicht schlimm ist, da ich die Klima fast immer aus hatte!). Ansonsten gibt es einen kleinen Schreibtisch mit einem großen Spiegel darüber und einen großen Kleiderschrank. Neben diesem kommt dann noch eine niedriger Schrank mit der Minibar (recht praktisch um Medikamente zu lagern die nicht zu warm werden sollten!)

Auf jedem Zimmer befindet sich natürlich auch ein Telefon. Doch sei jeder gewarnt, telefonieren nach Deutschland ist teuer! Das einzig sinnvolle am Telefon ist, das man den Weckservice nutzen kann wenn man mal zu einer bestimmten Uhrzeit aufstehen will!

Das Bad war ganz normal mit einem kleinen Waschbecken, WC (wer hätte das gedacht!?) und Dusche ausgestattet. Sehr sinnvoll ist die Tatsache das das Badfenster mit einem Moskitonetz versehen ist und deshalb immer offen sein kann. Die Dusche hatte Warm- und Kaltwasser (ganz ehrlich, Warmwasser hab ich nie gebraucht!). Vor dem Zimmer hat man dann eine kleine Terrasse mit 2 Stühlen und Tisch. Vor der Terrasse befindet sich einen Wasserhahn mit dem man sich den Sand von den Füßen waschen kann um nicht einen Sandkasten im Bett zu haben! Recht praktisch ist auch die Wäscheleine über der Terrasse; auch wenn der Versuch etwas darauf zu trocknen nie richtig klappt: die Sachen bleiben immer irgendwie feucht!

Das einzige was man beachten sollte: es sind zum Strand ca. 100m und wenn die Insel sehr voll ist, kann es schon etwas problematisch werden, einen schönen Platz am Strand zu bekommen, da die Superieur - Zimmer immer  2 Liegen am Strand haben! Klar man hat auch eine Liege die man an den Strand stellen kann, aber die guten Plätze sind dann schon weg! Als kleinen Tipp dazu, versucht nie die Liege alleine bis zum Strand zu schleppen: die Dinger sind aus massivem Holz und dementsprechend recht schwer! Fragt also einfacher euren Room-Boy der das für eine kleine Spende bestimmt gern für euch macht!

Zum Room-Boy ist zu sagen, dass sie meiner Meinung nach einen echt guten Job machen. Meiner kam am Tag meistens 3x vorbei und hat nach dem rechten geschaut! find ich super! Dabei füllt er auch immer die Kanne mit Trinkwasser die auf dem Zimmer steht nach! Oder bringt einen Regenschirm vorbei wenn's regnet und ihr noch keinen auf dem Zimmer habt! (ehrlich, ist kein Witz!!!). Auch sorgt er dafür das die Zimmer fast immer Moskito frei sind! Hierbei hilft die chemische Keule (heißt auf der Insel Bob!) wobei man jetzt geteilter Meinung sein kann ob das gesund ist oder nicht: aber es hilft!! hatte während den 14 Tage nur einmal einen der netten Blutsauger auf dem Zimmer!

Über die Superieur-Zimmer kann ich nur sagen was mir andere erzählt haben. Sie sind etwas größer und besser eingerichtet. Auch hat man für die Klimaanlage eine Fernbedienung. Es gibt einen zweiten Eingang damit man vom Strand direkt ins Bad kommt. Auch ist die Terrasse größer und die Bungalows sind nur ca. 10m vom Strand weg.

Fazit: Es sind beide Zimmer mit Sicherheit ok und jeder muss selbst entscheiden wie viel Luxus er braucht!

 

Bar:

Auf der Insel gibt es zwei getrennte Bars. Zum einen wäre da die Main-Bar die sich zusammen mit dem Fernsehraum zwischen der Rezeption und dem Restaurant befindet. Die Bar hat ca. 14 Tische mit je vier gemütlichen Sesseln und natürlich auch einige Plätze direkt an der Theke. Für in brauchbares Raumklima sorgen einige Deckenventilatoren und die Hintergrundmusik kommt meistens von 2-3 versch. CDs obwohl sie bestimmt 100 verschiedene haben (man gewöhnt sich irgendwann daran, so meistens nach dem 4. Bier :-) ). Da meistens so 4-5 Ober da sind, klappt es auch mit der Bedienung relativ zügig. An Getränken bekommt man hier so ziemlich alles was man kennt. Doch Vorsicht, manche Sachen sind recht teuer, also vielleicht einfach vorher fragen oder auf die Karte schauen um nicht bei der Abreise eine böse Überraschung zu erleben.

Die andere Bar ist die SunSet-Bar; am Westende der Insel gelegen. Hier kann man sehr gemütlich einfach am Strand unter kleinen Palmen sitzen oder auch drinnen (hier ungefähr das gleiche wie in der MainBar). Sehr beliebt ist die große Sandfläche am Westende der Insel, wo man einen wunderschönen Blick auf das Meer hat und auch den Sonnenuntergang (war im April immer so um ca. 18.30h). Auch kann man in der SunSet-Bar am Nachmittag kleine Snacks bestellen; meistens 3 versch. Sandwichs, Pommes und dann je na Lust des Kochs auch mal einheimische Sachen!!

Hier werden auch die "Maledivien Night" und die Disco veranstaltet, ebenso kann man hier das Abendessen am Strand mitmachen!

Freizeit:

Um sich die Zeit zu vertreiben, gibt es im TV-Room eine recht nette Sammlung an den verschiedensten Büchern (auch englische) und Zeitschriften. Diese Sammlung lebt von den Touristen, die Bücher mitbringen und nach dem Urlaub da lassen! (Also macht nach Möglichkeit mit und spart euch so Gewicht für den Heimflug!) Ebenso beleibt sind die Zeitschrift die man im Flugzeug bekommt.

Als nächstes wäre dann der Billard-Raum zu nennen der sich in der SunSet-Bar befindet. Die Spiele werden an der Theke gekauft (je $1.5). Das erste was man machen sollte, wenn man den Raum betritt ist meiner Erfahrung nach die Klimaanlage auszuschalten (meistens steht sie auf 16°C)! Ansonsten ist das Billard in einem ordentlichen Zustand und man kann schon mal die eine oder andere Partie spielen.

Ebenfalls in der SunSet-Bar steht ein Tischfußball der am Abend schon mal für ein gutes Spiel zu haben ist.

Ach ja, es gibt auch einen gut ausgestatteten Fitnessraum im Nebengebäude der SunSet-Bar. (War aber nie drinnen, hatte bei 30°C im Schatten echt keine Lust auf sowas!)

Und hinter der SunSet-Bar ist dann noch der Tennisplatz. Hab aber in den 14 Tage kein einziges mal jemanden spielen sehen.

Schon eher benutzt wird das Tischtennis beim Souvernier-Shop. Dort kann man sich auch gute Matches mit den Mitarbeitern der Insel liefern, die teilw. sehr gut sind! Auch wird regelmäßig ein Tournier veranstaltet.

Und zu guter Letzt gibt es dann noch ein nettes Dart im TV-Raum.

 

Wassersport:

Wer sich die Zeit mal mit Segeln, Surfen oder Kajak fahren vertreiben will, geht am besten zur Tauchbasis und dort findet ehr dann auch schon die Auswahl der besagten Wassersportgeräte. Auch ist ein guter einheimischer Guide da bei dem man auch Segel oder Surf Kurse machen kann Auf jeden Fall sollte man seinen Aussagen bezüglich Wind und Strömung glauben, da man sich ansonsten schnell auf Sri Lanka oder auf Madagaskar wieder findet. Denn die Strömung im Kanal ist teilweise recht stark und auch nicht immer logisch was Wind oder Ebbe und Flut angeht! Die Infos bezüglich Tide findet man an der großen Tafel am Eingang zur Tauchbasis.

 

Tauchen / Schnorcheln :

Fangen wir mal mit dem Schnorcheln an.

Wer sich erst unten entscheidet, dass er doch Schnorcheln will, geht am besten zur Tauchbasis und leiht sich dort die entsprechenden Sachen aus. Ansonsten einfach rein ins Wasser und los geht's. Innerhalb der Lagune kann man eigentlich nichts falsch machen. Einfach schauen und staunen. Wenn man jedoch an die Riffkante will, sollte man ein paar Sachen beachten. Einfach so rausschwimmen ist nicht immer möglich, da gerade bei Ebbe das Riffdach nur wenige Zentimeter unter der Wasseroberfläche liegt oder sogar sichtbar wird. Wer dann darüber schwimmen will riskiert es sich nette Schnittwunden an der scharfen Korallen-Kanten zuzuziehen oder wenn er darüber läuft das Riff zu beschädigen und sich selbst! Deshalb gibt es auf der Insel insgesamt 6 Einstiege (Exit), dabei handelt es sich um kleine Kanäle( so ca. 1m Breite) die in das Riffdach geschlagen worden sind. Durch diese kommt man dann gefahrlos zur Riffkante. Hier sollte man dann allerdings auf die unter Umständen recht starke Strömung achten. Deshalb gilt auf der Insel die Regel, dass man nicht weiter als bis zu den äußersten Exits (also ganz im Osten und im Westen) schwimmen/tauchen darf! Diese Regel macht Sinn, da man nach diesem Punkt bei starken Strömung kaum noch ne Chance hat heil auf die Insel zurück zu kommen. Entweder muss man dann übers Riffdach (was auch schlimm ausgehen kann) oder es geht je nach Richtung ab aufs offene Meer oder die große lange Innenlagune. Wenn man das beachtet, steht einem super Schnorcheltrip nichts mehr im Weg. Der Fischreichtum an der Riffkante ist schon imposant. Auch kann man dann hier mit Glück auch mal Haie, Rochen oder andere größere Fische sehen. Auf jeden Fall wird man aber größere Schwärme mit Fischen sehen oder auch mal ne Schildkröte.

Ok und nun zum absoluten Highlight: dem Tauchen

Auf der Insel gibt es eine sehr gut geführte Tauchschule von Werner Lau (damals unter der Leitung von Sven und jetzt von Jens). Die Tauchlehrer sind alle wirklich nett, super freundlich und helfen einem gerne bei etwaigen Problemen oder Fragen!

An Ausrüstung kann man sich hier so gut wie alles ausleihen(angefangen vom ABC über Jacket und Tauchcomputer bis zur Unterwasserlampe). Wer das Tauchen erst lernen will, ist hier auch in besten Händen. Es werden fast alle Kruse angeboten die es gibt: CMAS (bronze,silber,gold) PADI OWD,AOWD, Rescue Diver und Master Scuba Diver und auch noch einige Spezialkurse. Dabei werden die Kurse mit max. 2 Personen und einen Tauchlehrer durchgeführt, so das man echt eine gute und individuelle Ausbildung bekommt. Ich selbst habe dort auch meinen ersten Kurs gemacht (CMAS*) und war davon so begeistert, dass ich gleich noch den PADI AOWD gemacht habe (hier noch ein großes Lob an meine super Tauchlehrer Uwe).

Für Leute die sich noch nicht sicher sind, gibt es auch Schnuppertauchgänge um mal ein Feeling dafür zu bekommen.

Wer schon Taucher ist, hat hier viele Möglichkeiten für schöne Tauchgänge sowohl am Hausriff als auch an den über 40 Tauchplätzen die man von hier aus mit dem Dhoni erreichen kann. Dabei ist eigentlich für jeden Taucher was dabei: Anfänger oder Profi! Viel Strömung, wenig Strömung! Tief oder eher nicht so tief! viele Großfische oder lieber nur kleine Sachen! Wrack! und Nachttauchen am Hausriff!